Mi­ni­golf für Groß und Klein

Wie lan­ge es die Mi­ni­golf­an­la­ge an der Bür­res­hei­mer Stra­ße am Orts­ein­gang von Mayen schon gibt, wis­sen wir nicht. Aber dass die Le­bens­hil­fe Mayen die An­la­ge lie­be­voll wie­der in Schuss ge­bracht hat freut uns umso mehr. Wir ha­ben uns an ei­nem schö­nen son­ni­gen Sonn­tag zu Fuß zur Mi­ni­golf­an­la­ge Mayen auf­ge­macht und die­se ge­tes­tet.

Die An­la­ge ist zu Fuß wie auch mit dem Auto sehr gut zu er­rei­chen. Vor der Tür gibt es am Schüt­zen­platz sehr vie­le kos­ten­freie Park­plät­ze. Von dort kann man auch hin­ter dem Sta­di­on lang sehr schön spa­zie­ren ge­hen und so­zu­sa­gen das Mi­ni­gol­fen mit in ein un­ter­halt­sa­mes Pro­gramm als Be­ginn oder zu Aus­klin­gen in­te­grie­ren.

Minigolf in Mayen
Es gibt auch leich­te Bah­ne für klei­ne­re Mi­ni­gol­fer. Foto: Mar­co Schmitz
Ein­nah­men zu­guns­ten der ge­mein­nüt­zi­gen Le­bens­hil­fe

Zu Be­ginn des Jah­res 2017 war die Mi­ni­golf­an­la­ge ver­las­sen und dem­entspre­chend un­ge­pflegt. Der ein oder an­de­re von uns frag­te sich da­mals, ob er je wie­der in un­se­rer schö­nen Stadt Mi­ni­golf spie­len könn­te. Seit April be­treibt die Le­bens­hil­fe Mayen-Ko­blenz e.V. die An­la­ge. Die­se ist recht ge­pflegt, sieht man von ei­ni­gem Un­kraut in den ge­pflas­ter­ten Geh­we­gen ab. Der Ra­sen wird ge­trimmt, es wur­den vom neu­en Be­trei­ber Blu­men ge­pflanzt und mitt­ler­wei­le zu den zwei klei­nen Ti­schen mit je­weils 4 Stüh­len auch eine Holz­sitz­grup­pe auf­ge­stellt. Wei­te­re Bän­ke fin­den sich auch in­ner­halb der Spiel­flä­che, auf de­nen man aus­ru­hen oder in Ruhe auf die nächs­te freie Bahn war­ten kann.


Es ist eine sehr schö­ne An­la­ge. Gro­ße Bäu­me spen­den im Som­mer Schat­ten und das Spie­len wird so­mit an­ge­neh­mer, weil ei­nem nicht die gan­ze Zeit die Son­ne auf den Kopf scheint.  Das Per­so­nal ist sehr nett und sehr kin­der­freund­lich. Die Bah­nen sind noch die glei­chen, wie zu un­se­rer Kind­heit. Be­dau­er­lich ist, dass die­se nur spo­ra­disch sa­niert wur­den. In vie­len Bah­nen sind noch et­li­che Un­eben­hei­ten vor­han­den, die schon so man­chen Spie­ler zur Ver­zweif­lung ge­trie­ben ha­ben. Die Schlä­ger und die Bäl­le sind noch von den vor­he­ri­gen Be­trei­bern, aber an ih­nen gibt es nichts aus­zu­set­zen.

Minigolf in Mayen
Re­no­vier­te Bah­nen mit un­ter­schied­li­chem An­spruch . Foto: Mar­co Schmitz

Die Prei­se lie­gen mit 3,00 € pro Er­wach­se­nen und 2,00 € je Kind nach un­se­rer Mei­nung in ei­nem sehr fa­mi­li­en­freund­li­chen Rah­men, da man, je nach Teil­neh­mer­zahl, zwi­schen ei­ner und zwei Stun­de Spiel­spaß hat. Ne­ben ei­ner klei­nen Aus­wahl an Eis am Stiel und kal­ten Ge­trän­ken zu sehr fai­ren Prei­sen, gibt es für die Gro­ßen frisch auf­ge­brüh­ten Fil­ter­kaf­fee. Das macht die Mi­ni­golf­an­la­ge bei gu­tem Wet­ter zu ei­nem in­ter­es­san­ten Aus­flugs­ziel. Wer mit Freun­den oder der Fa­mi­lie ei­nen leicht sport­li­chen und zu­gleich güns­ti­gen Nach­mit­tag ver­brin­gen möch­te, soll­te sich ru­hig öf­ter mal eine lus­ti­ge Par­tie Mi­ni­golf­spiel auf der An­la­ge in Mayen in der Bür­res­hei­mer Stra­ße gön­nen.

 

Tatjana Hoffmann
Tat­ja­na Hoff­mann
Tat­ja­na lebt in Mayen und ist seit ih­rer Kind­heit mit der Stadt und der Re­gi­on ver­bun­den. Die haupt­be­ruf­li­che Rechts­an­walts­fach­an­ge­stell­te schreibt in Ih­rer Frei­zeit ger­ne über das Le­ben und die Kul­tur der Stadt Mayen, so­wie über die Ei­gen­hei­ten ih­rer Hei­mat.

1 KOMMENTAR

  1. Hier war ich mit mei­ner Fa­mi­lie auch schon Mi­ni­golf spie­len. Durch die vie­len Bän­ke war das War­ten an­ge­nehm, wäh­rend die “Hor­de” an je­der Bahn durch­ge­spielt hat­te. Ein­zig un­schön war das vie­le Un­kraut auf den Geh­we­gen. Hier könn­te mit ein­fa­chem Gar­ten­werk­zeug nach­ge­bes­sert wer­den.

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