Kein kö­nig­li­ches Bur­ger-Er­­le­b­­nis

Bei Bur­ger King in Mayen setzt man auf Lais­sez fai­re, statt Kun­den­ser­vice.

Dies­mal wa­ren wir für un­se­ren Gas­­­tro-Check im Bur­ger King Mayen. Ei­gent­lich mehr aus Zu­fall, aber auch über au­ßer­ge­wöhn­li­che Be­su­che soll­te man be­rich­ten. Mit den Fast Food Re­stau­rants hat sich über Jahr­zehn­te eine ei­ge­ne Gas­tro­no­mie­kul­tur ent­wi­ckelt. Wie also schnei­det die Bur­ger-Ma­­nu­­fak­­tur am Kat­zen­berg in die­sem Mé­tier ab?

Die Uhr zeig­te ge­ra­de halb Elf am Abend. Wer in Mayen jetzt noch Hun­ger hat, dem bie­ten sich ei­gent­lich nur noch die hell er­leuch­te­ten Re­stau­rants der gro­ßen Fast Food Ket­ten an. Wir fah­ren also zu Bur­ger King in die Ko­blen­zer Stra­ße in Mayen und freu­en uns über das groß­zü­gi­ge Park­rau­m­an­ge­bot. In dem Lo­kal war an sich we­nig los. Der Sau­ber­keit nach zu ur­tei­len hat­te man aber das Ge­fühl, dass ge­ra­de erst ein Rei­se­bus mit 80 Tou­ris­ten den Park­platz ver­las­sen hat­te. Die Ti­sche wa­ren schmie­rig und der Bo­den ein­fach nur dre­ckig. Die Ser­vice­kraft schien bei der Säu­be­rung der Toi­let­ten längst ka­pi­tu­liert und nur noch ihre An­we­sen­heit auf der Check­lis­te ver­merkt zu ha­ben. Ein trau­ri­ges Bild, das wir lei­der mehr­fach bei Fast Food Re­stau­rants be­ob­ach­ten konn­ten. Wir blei­ben also. Re­stau­rant-Kri­­tik ist hin und wie­der auch ein har­tes Brot vom Vor­tag.


An der Kas­se stand vor uns ein Kun­de, der of­fen­sicht­lich eine Be­schwer­de hin­sicht­lich sei­ner Be­stel­lung hat­te. Auf der The­ke vor ihm la­gen drei Bur­ger aus­ge­packt, weil die jun­ge Frau an der Kas­se, dar­in herum­fin­ger­te. Schein­bar war sie mit der Be­schwer­de über­for­dert und nur un­zu­rei­chen­de in den all­ge­mei­nen Hy­gie­ne­vor­ga­ben für Gas­tro­no­mie be­wan­dert. Im­mer wie­der fass­te sie mit blo­ßen Hän­den alle drei Bur­ger des Kun­den an, bis sie nach ei­nem län­ge­ren Hin und Her letzt­lich ei­nen der Bur­ger aus­tausch­te.

Gastro-Check: Burger King Mayen
Zwei ein­fa­che Me­nüs aus Big­King und Gril­led Dog mit Pom­mes, Chil­li Chee­se Nug­gets und Ge­tränk konn­ten nicht zeit­nah zu­sam­men­ge­stellt wer­den. Foto: Mar­co Schmitz
Hy­gie­never­ord­nung und ihre Aus­le­gung

Nach wei­te­ren sie­ben Mi­nu­ten War­te­zeit in ers­ter Po­si­ti­on durf­ten wir dann un­se­re Be­stel­lung auf­ge­ben. Wir or­der­ten zwei Me­nüs und Bei­la­gen in über­schau­ba­rem Um­fang – ohne Son­der­wün­sche. Bei ei­ner durch­schnitt­li­chen Or­der für zwei Per­so­nen soll­ten wir ei­gent­lich recht zü­gig mit al­lem ver­sorgt sein. Der Big­King XXL war recht schnell auf dem Ta­blett, die Ge­trän­ke mach­ten auch kei­ne Pro­ble­me, im Ge­gen­satz zu den Chil­li­Chee­se Nug­gets. Von de­nen hat­ten wir ei­nen 9er be­stellt. In der Wär­me­the­ke stand eine Tüte mit sechs Nug­gets. Die­se wur­de von der jun­gen Kas­sie­re­rin für ei­nen „Pro­fi­blick“ ge­öff­net und auf un­ser Ta­blett ge­stellt. Dann be­merk­te Sie die grö­ße­re Tüte, warf dann noch­mals ei­nen Blick in die klei­ne, tausch­te die­se dann ge­gen die gro­ße aus und stell­te die klei­ne Tüte, die be­reits ge­öff­net vor un­se­rer Nase stand, wie­der zu­rück in die Wär­me­the­ke. Wir wa­ren er­neut ver­wun­dert. Die­se lais­sez fai­re Aus­le­gung der Hy­gie­never­ord­nung hät­ten wir über­all er­war­tet, aber nicht in ei­nem sys­tem­gas­tro­no­mi­schen Be­trieb.

Wir hat­ten also die Hälf­te der Be­stel­lung auf dem Ta­blett und dann, ja dann stan­den wir da und war­te­ten und war­te­ten — auf zwei von den neu­en Gril­led­Dogs und zwei Por­tio­nen Frit­ten, die in der Pom­­mes-Schüt­­te vor sich hin­däm­mer­ten, ab­kühl­ten und der Men­ge nach zu ur­tei­len noch für den be­reits ab­ge­fah­re­nen Bus ge­reicht hät­ten. Da­von ab­ge­se­hen, dass man uns nicht an­bot Platz zu neh­men, um uns den Rest ger­ne an den Tisch zu brin­gen, muss­ten wir uns auch noch den höchst „geist­rei­chen und auf­schluss­rei­chen“ Aus­tausch zwi­schen der Mit­ar­bei­te­rin und ih­rer Kol­le­gin vom „Dri­ve In“ über Män­ner und Au­tos an­hö­ren, wäh­rend wir vor der The­ke stan­den und ge­flis­sent­lich igno­riert wur­den. Auf un­ser Bit­ten hin wur­den wir dann zu­min­dest noch mit Pom­mes ver­sorgt. Wir nah­men un­ser Ta­blett und setz­ten uns an ei­nen der Ti­sche.

Gastro-Check: Burger King Mayen
Der Gril­led Dog war ein lang­wei­li­ges Würst­chen, das mehr ge­kocht als ge­grillt aus­sah. Foto: Mar­co Schmitz
Whe­re is the beef?

Das Es­sen war bis auf den Big­King und die Chil­li­Chee­se Nug­gets ein to­ta­ler Rein­fall. Die Pom­mes wa­ren kalt und lasch, die Gril­led­Dogs weit ent­fernt von dem, was auf gro­ßen Pla­ka­ten ver­spro­chen wur­de. Voll­mun­di­ge Bot­schaf­ten wie „Gril­led“ und „100 % Beef“ oder „Gur­ken-Re­­lish“ ver­spra­chen eine be­son­de­re Va­ri­an­te ei­nes Ame­ri­ka­ni­schen Klas­si­kers. In der Papp­schach­tel er­war­te­te uns je­doch eher ein Ame­ri­can Alb­traum: Die Wurst ran­gier­te auf dem Ni­veau ei­ner Dis­­coun­­­ter-Do­­sen­­wurst, war nicht ge­grillt und das Hot­dog Bun war sprö­de wie ein Auf­back­bröt­chen bei Strom­aus­fall. Das macht für den hal­ben Preis selbst IKEA bes­ser.

Al­les in al­lem war das ver­spä­te­te Abend­essen bei Bur­ger King in Mayen eine her­be Ent­täu­schung. Nach­tests bei zwei wei­te­ren Be­su­chen ver­lie­fen ähn­lich. Zwar hat­ten wir mit dem Es­sen mehr Glück, aber in Er­schei­nungs­bild und Ser­vice prä­sen­tier­te sich das Schnell­re­stau­rant recht de­ckungs­gleich. Ob­wohl das Fran­chise­kon­zept in der In­nen­ein­rich­tung über­zeu­gend char­mant um­ge­setzt wur­de. Al­les ist auf ei­nen an­ge­neh­men Auf­ent­halt aus­ge­rich­tet — mit Aus­nah­me des Per­so­nals.

 


Kon­takt­da­ten des Re­stau­rant

Bur­ger King
Ko­blen­zer Str. 174a
56727 Mayen

Tel. 02651 — 493 18 58

 

Am­bi­en­te
Ser­vice
Qua­li­tät der Spei­sen
Preis / Leis­tung

Fa­zit:

Egal ob Ham­burg, Mün­chen oder Ko­blenz – über­all soll der Kun­de auf die glei­che Qua­li­tät ver­trau­en kön­nen. Ein­heit­li­che Stan­dards sor­gen bei Fran­chise-Ket­ten für die ent­spre­chen­de Um­set­zung. In Mayen scheint das je­doch nicht zu grei­fen. Zwar schme­cken die Bur­ger gleich und auch bei den Pom­mes sieht es an gu­ten Ta­gen so aus. Doch Phleg­ma und Le­thar­gie der Mit­ar­bei­ter ver­hin­dern nach­hal­tig ein Ge­fühl des Will­kom­men­seins.
Marco Schmitz
Mar­co Schmitz
Mar­co lebt und ar­bei­tet als frei­er Jour­na­list in Mayen. Der Schwer­punkt sei­ner Tä­tig­keit liegt in den Be­rei­chen Kul­tur und Un­ter­hal­tung. Er schreibt für Zei­tun­gen und ist Au­tor Deutsch­lands ers­ter Stu­die über die Re­zep­ti­on von in­ter­ak­ti­ven In­hal­ten durch El­tern.

16 KOMMENTARE

  1. Ach Mar­co… schön dass es end­lich mal je­mand pro­fes­sio­nell an­spricht. Dein Er­leb­nis hat­ten wir bis­her je­des Mal und ha­ben uns nach ge­fühl­ten hun­dert Chan­cen dann dazu ent­schlos­sen in Mayen kei­nen Bur­ger King mehr zu be­su­chen. Scha­de, dass du dir kein Eis be­stellt hast. Du hät­test zwar so oder so kei­ne gan­ze Por­ti­on be­kom­men aber dann wäre das we­nigs­tens auch mal zur Spra­che ge­kom­men…

  2. Mir feh­len echt die wor­te .
    Ich kann dies nicht be­stä­ti­gen.
    Es ist halt bur­ger­king und kein be­such beim ita­lie­ner.
    All­lei­ne das man als pseu­do re­stu­rant­kri­ti­ker bei bur­ger king rein schneit und dann auch noch so­was schreibt
    Ist un­ter­al­ler sau .muss man den mit­ar­bei­ter mit na­men öf­fent­lich kri­ti­sie­ren?
    Ist das ein pro­blem mal 3minuten zu war­ten?

    • Für sein Geld kann man auch bei Bur­ger King Sau­ber­keit und mo­ti­vier­te Mit­ar­bei­ter er­war­ten. Da­bei ist es dort teu­rer ist als beim Ita­lie­ner wer­den die Tisch noch sau­ber ein­ge­deckt. Bei Bur­ger King in Mayen sind die Ti­sche oft schmie­rig und mit Krü­meln über­sät. Ich fin­de es gut, dass das mal of­fen an­ge­spro­chen wird.

  3. Also ich weiß ja nicht in wel­che Re­stau­rant du warst! Ich bin dort Stamm­kun­de und fin­de Dei­ne Fest­stel­lung maß­los über­trie­ben und Ge­schäfts­schä­di­gend!!!!!

  4. Ich fin­de es ehr­lich ge­sagt et­was un­pro­fes­sio­nell ge­schrie­ben, Sie möch­ten zwar über die Fi­na­le von Bur­ger King be­rich­ten , schrei­ben je­doch stän­dig über die schlech­te Ar­beit ei­ner Mit­ar­bei­te­rin. Ich war dort auch schon öf­ters Es­sen und ich kann das ehr­lich ge­sagt nicht be­stä­ti­gen. Klar ist in so Fast­food Re­stau­rants nicht im­mer al­les zu hun­dert Pro­zent sau­ber aber das liegt si­cher­lich nicht an nur ei­ner ein­zi­gen Mit­ar­bei­te­rin, so wie ich es aus dem Text her­aus ver­ste­he.
    Mei­ner Mei­nung nach ist es nicht in Ord­nung stän­dig ei­nen Na­men zu er­wäh­nen denn auch wenn “nur ” ein Vor­na­me er­wähnt wird weiß der Be­kann­ten­kreis um wel­che Per­son es sich han­delt. Fak­ten hin oder her, man soll­te auch mal an die be­tref­fen­den Per­so­nen den­ken und was es mit de­ren Psy­che macht, wenn die­se über­all öf­fent­lich so bloß­ge­stellt wird.
    Zu­dem kön­nen die Mit­ar­bei­ter nichts da­für wenn sie von dem La­den nicht rich­tig ge­schult wer­den.

    • Es han­delt sich um die Schil­de­rung ei­nes Er­leb­nis­ses. Und wenn sich eine Mit­ar­bei­te­rin an­ge­spro­chen fühlt oder ein Be­kann­ten­kreis sie er­ken­nen möch­te, dann ist der Be­richt nicht nur für un­se­re Er­fah­run­gen ex­em­pla­risch. Uns ist un­ver­ständ­lich, war­um man in ei­nem Fast­food Re­stau­rant we­ni­ger Sau­ber­keit zu er­war­ten ha­ben soll; eine un­zu­rei­chen­de Schu­lung von Mit­ar­bei­tern ist da­für kei­ne Ent­schul­di­gung. Sau­ber­keit, Hy­gie­ne und kun­den­ori­en­tier­tes Han­deln sind Grund­zü­ge, die man von je­dem Mit­ar­bei­ter in je­der Gas­tro­no­mie er­war­ten darf.

      • Es geht nicht dar­um das man sich an­ge­spro­chen fühlt, son­dern dar­um das stän­dig ihr Name er­wähnt wird. Und so wie ich es ver­stan­den habe , hat­ten Sie vor über die Fia­le zu be­rich­ten. Und den­noch bin ich der Mei­nung das nicht eine ein­zi­ge Mit­ar­bei­te­rin für den Ruf und die Prä­sen­ta­ti­on von ei­nem Re­stau­rant zu­stän­dig ist.
        Und selbst wenn man Sau­ber­keit er­war­ten kann , kann man auch er­war­ten das kei­ner bloß ge­stellt wird , nur da­mit man mehr Auf­merk­sam­keit be­kom­men möch­te.

        • Lie­be Ali­na,

          es geht ei­gent­lich dar­um, dass je­der Mit­ar­bei­ter in der Gas­tro­no­mie ge­nau das Re­stau­rant, Ho­tel, o.Ä., in dem er ar­bei­tet, ver­tritt und nach au­ßen re­prä­sen­tiert. So­mit ist JEDE/R Mitarbeiter/in für den Ruf des Re­stau­rants zu­stän­dig.

          Au­ßer­dem tue ich mir et­was schwer mit Ih­rer Be­haup­tung, dass dau­ernd der Name der/des Mitarbeiters/ er­wähnt wird. Ich sehe hier kei­ne Er­wäh­nung.

          Das Gros der hier auf­ge­führ­ten Kom­men­ta­re und der Kom­men­ta­re bei face­book, die ich mir in den letz­ten Mi­nu­ten durch­ge­le­sen habe, ist ge­nau der Mei­nung wie der Au­tor, näm­lich dass der La­den eine Ka­ta­stro­phe ist und die Mit­ar­bei­ter un­freund­lich und “null” ser­vice­ori­en­tiert. Und man nur des­halb dort hin geht, weil es kei­ne Aus­weich­mög­lich­kei­ten in nächs­ter Nähe gibt. Und ich wet­te mit Ih­nen, dass die Ge­schäfts­füh­rung sich des­sen be­wusst ist und ihr des­halb völ­lig schnurz ist, wie der La­den aus­sieht und wie der Kun­de denkt.

          Und ich lese aus dem Ar­ti­kel auch kei­ne wirk­lich Kri­tik an der Ser­vice­kraft son­dern vor al­lem an der Ge­schäfts­füh­rung, die ih­ren Mitarbeitern/innen an­schei­nend nicht die ein­fachs­ten Hy­gie­ne­vor­schrif­ten nä­her ge­bracht be­kommt und auch sonst kei­nen Blick für ih­ren ei­ge­nen La­den hat. Wie sol­len da die An­ge­stell­ten denn auch was ler­nen oder sich so­gar mit ih­rer Ar­beit iden­ti­fi­zie­ren, wenn die Ge­schäfts­füh­rung schon kei­ne Lust hat, sich mit dem Ge­schäft zu iden­ti­fi­zie­ren.

          Und ich habe mir zum Ver­gleich auch mal den Ar­ti­kel über das Eis­ca­fé hier durch­ge­le­sen. Da habe ich nun kei­ne Kom­men­ta­re ge­fun­den, dass man die Be­die­nung an­grei­fen wür­de mit dem Ar­ti­kel, weil die kein or­dent­li­ches Deutsch spre­chen.

          Ich den­ke, dass Sie da et­was hin­ein­in­ter­pre­tie­ren, Ali­na, was nicht da ist.

          Es ist nun mal Fakt (und da­für spre­chen hier auch die zahl­rei­chen Kom­men­ta­re un­ter dem Ar­ti­kel, auch bei fb), dass es bei dem oben ge­nann­ten Bur­ger­la­den dre­ckig ist. Und es ist nun mal Fakt, dass die meis­ten Mitarbeiter/innen nicht ser­vice­ori­en­tiert sind. Wenn der Au­tor hier in die­sem Fall an ge­nau­so eine Per­son ge­ra­ten ist, wie hät­te er dann Ih­rer Mei­nung nach den Ar­ti­kel schrei­ben sol­len? Über­schwäng­lich und lo­bend ob­wohl es eine Ka­ta­stro­phe ge­we­sen ist?

          Je­der Mensch weiß, dass man in sol­chen Bur­ger­ket­ten nicht ar­bei­tet wenn man jung ist, weil es ein aus­er­wähl­tes Traum­ziel ist, son­dern weil man das Geld braucht. Und dass da die Mo­ti­va­ti­on auch mal auf der Stre­cke bleibt, ist viel­leicht auch nach­zu­voll­zie­hen, aber des­halb muss man den Kun­den, der ja nun mal für sein Es­sen be­zahlt, das nicht spü­ren las­sen.

          Ich kann Ih­rem Blick­win­kel nicht fol­gen, Ali­na. Die ei­gent­li­che Kri­tik wird hier an der Ge­schäfts­füh­rung ge­übt.

          • Kei­ne aus­weich Mög­lich­keit?
            In der Um­ge­bung ist Sub­way Mc Do­nalds und ein Mon­go­le nur 5 Mi­nu­ten aus­ein­an­der

  5. Sehr ge­ehr­te Frau Mi­chel­le G.,

    In ih­rem Kom­men­tar kann ich ent­neh­men das sie nicht wis­sen das in den ers­ten Ta­gen der Be­richt mit dem Na­men der Be­die­nung ver­se­hen wur­de und die­ser erst im nach­hin­ein ab­ge­än­dert wur­de.
    Ich Per­sön­lich muss sa­gen das ich eine “Be­richt­erstat­tung” bzw. eine “Kri­tik” in dem der Name ei­ner Mit­ar­bei­te­rin oder ei­nes Mit­ar­bei­ters ge­nannt wird als un­se­rious er­ach­te.
    Den als Jour­na­list soll­te man sich auch dar­über Ge­dan­ken ma­chen, dass wie die Ali­na oben er­wähn­te, dass nicht all zu schön für die je­wei­li­gen Mit­ar­bei­ter ist.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen

    Luca

    • Hal­lo Luca,

      grund­sätz­lich ge­ben wir von der Re­dak­ti­on dir Recht, dass die Na­men be­trof­fe­ner Mit­ar­bei­ter in sol­chen Fäl­len nicht ver­öf­fent­licht wer­den soll­ten. Im vor­lie­gen­den Fall hat­ten wir ei­nen fik­ti­ven Na­men in dem Be­richt ein­ge­fügt, mit dem Hin­weis (*), dass es ein von der Re­dak­ti­on ge­än­der­ter Name war. Auf­grund an­schei­nend vor­lie­gen­der Ver­wechs­lungs­ge­fahr ha­ben wir die­sen Na­men ent­fernt und den Ar­ti­kel ent­spre­chend um­ge­schrie­ben.

  6. Lei­der habe ich bei dem Bur­ger King in Mayen ähn­lich schlech­te Er­fah­run­gen ge­macht. Da­her wer­de ich den ekel­haf­ten La­den nicht mehr be­su­chen.

  7. Wann er­folgt ein Be­richt über den Mc in Mayen oder in Men­dig?

    Ich kann den Be­richt so nicht be­stä­ti­gen.

    Muss aber dazu sa­gen, dass ich seit Be­stehen des B K in Mayen max 3 x drin­nen und noch sel­te­ner am BK Dri­ve war.

    Bei die­sen we­ni­gen Be­su­chen war al­les OK.

    Es war sau­ber, das Es­sen war nicht kalt und die Ge­schwin­dig­keit ließ auch nichts zu wün­schen üb­rig.

    Ab­ge­kühl­te Pom­mes ken­ne ich nur von den bei­den Mc D in Mayen und Men­dig.

    In Men­dig kann ich al­ler­dings das Mc Café emp­feh­len.
    Ein su­per Kaf­fee, dazu le­cke­ren Ku­chen.

    Le­dig­lich das an­dau­ern­de, schril­le Pfeif­fen der Tech­nik lässt ei­nen län­ge­ren Be­such nicht zu.

    Ner­vend!

  8. Sehr gut ge­schrie­ben. Zu den Kom­men­ta­ren die be­haup­ten die Mit­ar­bei­te­rin wäre na­ment­lich er­wähnt, wo ge­nau? Wenn sich die­se nach der Kri­tik wie­der er­kennt wür­de ich an ih­rer Stel­le kün­di­gen und die Frist bis dato Ur­laub be­an­tra­gen. Wir waren,auch mit Freun­den, öf­ter da und uns bot sich das sel­be Bild. Erst neu­lich am 20.09.2018 ge­gen 14Uhr,eine Kas­se ge­öff­net und die Dame hät­te wirk­lich Hil­fe benötigt,vor uns ca 4Personen die be­reits war­te­ten ‚als wir dann dran wa­ren ging die Be­stel­lung recht fix.Hinter uns stau­te sich be­reits die Schlange,4–6 Per­so­nen ver­lie­ßen das Re­stau­rant un­ver­rich­te­ter Din­ge wie­der. Am Dri­ve Inn eine Schlan­ge der Au­tos wie auf der Au­to­bahn. Die Schicht­lei­te­rin schau­te kurz an Kas­se und Dri­ve Inn und sah of­fen­sicht­lich was die Mä­dels zu tun hatten,weit ge­fehlt Wer nun er­war­tet das even­tu­ell noch eine Kas­se ge­öff­net würde…nein,die Dame ist ins hin­te­re Räum­chen ver­schwun­den und nicht mehr sicht­bar. Zwi­schen­zeit­lich sa­ßen wir am Tisch,mit dem Be­dürf­nis ei­nen Lap­pen zu or­dern um erst mal den Tisch zu säubern,wir leg­ten es mit Ser­vi­et­ten aus,diese kleb­ten nach dem Spei­sen am Tisch! Der Bo­den kleb­te teil­wei­se das es mir fast die Schu­he aus­ge­zo­gen hat…die Be­die­nun­gen (im­mer noch nur je­weils eine) ta­ten mir wirk­lich leid,denn sie wuss­ten nicht mehr wo vor­ne und hin­ten ist…falsche Pla­nung durch und durch das ist gro­ßer Mist gewesen,nach sol­chen Schich­ten darf man sich nicht wun­dern wenn der ein oder an­de­re un­freund­lich wird,auch wenn es nicht pas­sie­ren darf. Hut ab an die­se Schicht in ge­nann­ter Zeit,ich hät­te der Schicht­lei­tung de­zent den Mit­tel­fin­ger ge­zeigt und wäre ge­gan­gen.
    Aber das Sau­ber­keits­pro­blem ist lei­der egal zu wel­cher Ta­ges­zeit ein ganz gro­ßes Pro­blem, egal bei wel­chem An­drang, dies müss­te wirk­lich bes­ser ge­macht werden,denn auch die Toi­let­ten­an­la­ge ist manch­mal in ei­nem Zu­stand vor­ge­fun­den wor­den das ich mitt­ler­wei­le dort nicht mehr hin­ge­he.
    Die Speisen..nun ja,mal so mal so,oft sind die Pom­mes kalt und wab­be­lig und die Bür­ger in der Ver­pa­ckung so durch ge­matscht das es nicht sehr toll aussieht.entweder ist so viel Soße dar­auf das man nur Soße schmeckt oder aber so we­nig dass das Ge­tränk da­ne­ben das Be­dürf­nis hat den Bür­ger zu trän­ken weil trocken…Sehr tro­cken…
    Ich hof­fe wirk­lich das die­se es auf die Rei­he bekommen,denn ei­gent­lich ist es wirk­lich le­cker. Und wenn im Au­ßen­be­reich noch Ascher vor­zu­fin­den sind wäre das super,denn wenn ei­ni­ge Per­so­nen vor der Ein­gangs­tür rau­chen ist dies für die kom­men­den und ge­hen­den Gäs­ten (auch als Rau­cher) echt un­an­ge­nehm.

Schreib ei­nen Kom­men­tar

Wel­chen Kom­men­tar möch­test du hin­ter­las­sen?
Bit­te gib dei­nen Na­men hier ein

Neu­es­te Schlag­zei­len

Quer­beat be­geis­tert in der ring°arena

Mit ei­ner atem­be­rau­ben­den Show rock­te die Band Quer­beat ver­gen­ge­nen Sams­tag­abend die ring°arena des Nür­burg­rings. Bei er­folg­rei­chen Ohr­wür­mer wie „Nie mehr Fas­te­lo­vend“, „Gu­ten Mor­gen Bar­ba­ros­sa­platz“…

Se­nio­ren­bän­ke im Kreis

Im Rah­men des Be­we­gungs­pro­jek­tes „Be­we­gung in die Dör­fer“ hat­te der Land­kreis die Idee, nach und nach se­nio­ren­ge­rech­te Sitz­bän­ke in den be­tei­lig­ten Ge­mein­den auf­zu­stel­len. Da­bei…

An­­ruf-Li­­ni­en-Fahr­­ten wie­der mög­lich

Gute Nach­rich­ten für die Nut­zer von An­ruf-Li­ni­en-Fahr­ten (ALF) im Be­reich der Ver­bands­ge­mein­de Vor­derei­fel: Nach­dem der bis­he­ri­ge An­bie­ter das An­ge­bot in Fol­ge ei­nes In­sol­venz­ver­fah­rens ein­stel­len…

Per­so­nen­scha­den durch fal­sches Über­ho­len

Durch Über­ho­len trotz Ge­gen­ver­kehr kam es am Sams­tag, den 14.09.19 bei Kot­ten­heim zu ei­nem Un­fall mit Per­so­nen­scha­den. Ge­gen 11:25 Uhr  be­fuhr ein 29-jäh­ri­ger PKW
An­zei­ge

Meist­ge­le­sen

Die „Tier­quä­ler“ vom Lu­kas­markt

Be­reits vor Wo­chen mach­ten Tier­schüt­zer ge­gen Po­ny­rei­ten auf dem Lu­kas­markt front. Mit pau­scha­len An­schul­di­gun­gen und dra­ma­ti­schen Bil­dern rie­fen sie da­bei zum Boy­kott auf. Wir mach­ten uns selbst ein Bild und be­such­ten Ste­fan Büg­ler auf sei­nem Pony­ka­rus­sell.

Kein kö­nig­li­ches Bur­ger-Er­­le­b­­nis

Mit den Fast Food Re­stau­rants hat sich über Jahr­zehn­te eine ei­ge­ne Gas­tro­no­mie­kul­tur ent­wi­ckelt. Auch in Mayen. Wie also schnei­det der hie­si­ge Bur­ger King in die­sem Mé­tier ab?

Raub­über­fall in Kot­ten­heim

Kot­ten­heim. Am Don­ners­tag, 5. Ok­to­ber 2017, um 10:32 Uhr, fuhr ein 43-jäh­ri­ger Ge­schä­dig­ter mit dem Li­ni­en­bus, von der Hal­te­stel­le St. Veit in Mayen nach Kot­ten­heim…

Wie der TUS Mayen den Fuß­ball ver­bes­sern könn­te

Wer von den Maye­ner Fuß­ball­fans er­in­nert sich nicht ger­ne an ei­nen Abend im Au­gust 1989 zu­rück? Da­mals spiel­te der TUS Mayen in der höchs­ten…

Mon­go­li­sche Kü­che in den Lok­hal­len

Das Re­stau­rant Mon­gol be­fin­det sich in den Maye­ner Lok­hal­len, am Was­ser­turm und liegt da­mit weit au­ßer­halb des Stadt­kerns. Auf­grund der Lage bie­tet es zahl­rei­che…

Film­ver­gnü­gen un­ter frei­em Him­mel

Am Wo­chen­en­de hieß es am Gru­ben­feld wie­der „Film ab!“ un­ter frei­en Him­mel. Die VG Mayen hat­te ge­mein­sam mit dem Cor­so-Kino das Ge­län­de zu ei­nem…
X