Thea­ter­pro­jekt „Zu­cker­to­ni“

Die Burg­fest­spie­le grei­fen die Ge­schich­te des Maye­ner Ori­gi­nals auf und su­chen Zeit­zeu­gen.

Schon bei sei­nen ers­ten Be­su­chen in Mayen und der Be­schäf­ti­gung mit sei­ner zu­künf­ti­gen Wir­kungs­stät­te, be­rühr­te Da­ni­el Ris, In­ten­dant der Burg­fest­spie­le, eine Ge­schich­te ganz be­son­ders: Die Ge­schich­te rund um das Maye­ner Ori­gi­nal An­ton Kohl­haas, ge­nannt „Zu­cker­to­ni“.

Fast je­der Maye­ner kennt die­sen Na­men, vie­le er­in­nern Ge­schich­ten rund um den Mann, der zur Maye­ner Stadt­ge­schich­te eben­so ge­hört, wie der schie­fe Turm der Cle­mens­kir­che. Sei­ne Ge­schich­te ist rüh­rend, tra­gisch, manch­mal hei­ter und zeugt von ei­nem star­ken Le­bens­wil­len, selbst un­ter schwers­ten Be­din­gun­gen.

Das könn­te im Rah­men der Burg­fest­spie­le eine span­nen­de Ge­schich­te sein, die auf viel­fäl­ti­ge Wei­se er­zählt wer­den kann. Und so hat sich Da­ni­el Ris mit Men­schen zu­sam­men ge­tan, de­nen die Maye­ner Ge­schich­te und die Maye­ner Mund­art be­son­ders am Her­zen lie­gen.

Un­ter­stützt vom Ge­­schichts- & Al­ter­tums­ver­ein (kurz: GAV), der seit über hun­dert Jah­ren auf dem Ge­biet der Lan­des­kun­de als Ver­an­stal­ter, Her­aus­ge­ber und Trä­ger ver­schie­dens­ter Ein­rich­tun­gen tä­tig ist, auch und ins­be­son­de­re in der Mund­art­pfle­ge. Hans Schül­ler, Wer­ner Blas­wei­ler und Oli­ver Nürn­berg un­ter­stüt­zen mit Lei­den­schaft die Idee von Da­ni­el Ris den „Zu­cker­to­ni“ wie­der auf­er­ste­hen zu las­sen und da­mit ein Stück Stadt­ge­schich­te zu er­zäh­len.

Wie ge­nau das Thea­ter­pro­jekt aus­se­hen wird, hängt nicht zu­letzt vom ge­sam­mel­ten Ma­te­ri­al ab. Ob Mu­si­cal, Schau­spiel oder ein Pro­jekt für den ge­plan­ten Ju­gend­club der Burg­fest­spie­le – al­les ist mög­lich. Um die­ses Pro­jekt rea­li­sie­ren zu kön­nen, wer­den Zeit­zeu­gen ge­sucht, bzw. Men­schen, die sich noch gut an Er­zäh­lun­gen über Be­ge­ben­hei­ten rund um das Maye­ner Ori­gi­nal er­in­nern. Wer mag, kann sei­ne Ge­schich­te selbst auf­schrei­ben, oder aber, in ei­nem Ge­spräch über sei­ne Er­in­ne­run­gen be­rich­ten. Ei­gens zu die­sem Zweck ist auch eine Mail­adres­se ein­ge­rich­tet wor­den.

Schrei­ben Sie an:  zuckertoni@burgfestspiele-mayen.de. Oder Sie mel­den sich te­le­fo­nisch un­ter der Num­mer: 02651 / 703836 mit Ih­ren Er­in­ne­run­gen oder um ei­nen Ter­min für ein per­sön­li­ches Ge­spräch zu ver­ein­ba­ren. Die Burg­fest­spie­le und die GAV freu­en sich auf Ihre „Zu­­­cker­­to­­ni-Ge­­schich­­ten“!

Marco Schmitz
Mar­co Schmitz
Mar­co lebt und ar­bei­tet als frei­er Jour­na­list in Mayen. Der Schwer­punkt sei­ner Tä­tig­keit liegt in den Be­rei­chen Kul­tur und Un­ter­hal­tung. Er schreibt für Zei­tun­gen und ist Au­tor Deutsch­lands ers­ter Stu­die über die Re­zep­ti­on von in­ter­ak­ti­ven In­hal­ten durch El­tern.

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