Sat­zung über Bei­rats­bil­dung für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen

Öf­fent­li­che Be­kannt­ma­chung der
Sat­zung der Stadt Mayen über die Bil­dung ei­nes Bei­rats
für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge

  1. Än­de­rungs­sat­zung zur Sat­zung der Stadt Mayen über die Bil­dung ei­nes Bei­ra­tes für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge vom 25.06.2014

Der Stadt­rat der Stadt Mayen hat in sei­ner Sit­zung vom 10.12.2014 auf­grund der §§ 24 und 25 i.V.m. § 27 Abs. 3 der Ge­mein­de­ord­nung für Rhein­­land-Pfalz (GemO) in der Fas­sung vom 31.01.1994 (GVBl. S. 153) zu­letzt ge­än­dert durch Ar­ti­kel 1 des Ge­set­zes vom 20.12.2013 (GVBl. S. 538) i.V.m. der Lan­des­ver­ord­nung zur Durch­füh­rung der Ge­mein­de­ord­nung (GemD­VO) vom 21.02.1974 (GVBl. S. 98) in der je­weils gel­ten­den Fas­sung die 2. Än­de­rungs­sat­zung be­schlos­sen. Die Sat­zung die in Zu­kunft den Na­men „Sat­zung der Stadt Mayen über die Bil­dung ei­nes Bei­rats für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge“ trägt wird hier­mit ins­ge­samt neu be­kannt ge­macht:

§ 1
Ein­rich­tung ei­nes Bei­rats für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge


Zur Wahr­neh­mung der In­ter­es­sen der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner mit Be­hin­de­run­gen wird in der Stadt Mayen ein Bei­rat für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge (Bei­rat) ge­bil­det.

 § 2
Auf­ga­ben des Bei­rats

 Der Bei­rat ist die In­ter­es­sen­ver­tre­tung der Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­gen. Er kann über alle An­ge­le­gen­hei­ten be­ra­ten, die die Be­lan­ge be­ein­träch­tig­ter Men­schen in der Stadt Mayen be­rüh­ren. Ge­gen­über den Or­ga­nen der Stadt kann sich der Bei­rat hier­zu äu­ßern, so­weit Selbst­ver­wal­tungs­an­ge­le­gen­hei­ten der Stadt be­trof­fen sind. Auf An­trag des Bei­rats hat der Ober­bür­ger­meis­ter An­ge­le­gen­hei­ten im Sin­ne des Sat­zes 2 dem Stadt­rat zur Be­ra­tung und Ent­schei­dung vor­zu­le­gen. Der/die Vor­sit­zen­de des Bei­ra­tes für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge oder eine/r seiner/ihrer Stellvertreter/innen sind be­rech­tigt, bei der Be­ra­tung die­ser An­ge­le­gen­hei­ten an Sit­zun­gen des Stadt­ra­tes oder sei­ner Aus­schüs­se mit be­ra­ten­der Stim­me teil­zu­neh­men.

§ 3
Bil­dung und Mit­glie­der des Bei­rats

 (1) Der Bei­rat be­steht aus fol­gen­den Mit­glie­dern:

a) 7 voll­jäh­ri­gen Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner der Stadt Mayen mit ei­nem Grad der Be­hin­de­rung von min­des­tens 30 %. Durch öf­fent­li­che Be­kannt­ma­chung und Aus­schrei­bung wer­den in­ter­es­sier­te Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner auf­ge­for­dert, sich bei der Ver­wal­tung für eine Mit­wir­kung im Bei­rat zu be­wer­ben. Die Be­wer­bun­gen wer­den von der Ver­wal­tung ge­sich­tet und dem Stadt­rat für die Wahl vor­ge­schla­gen. Da­bei soll­te auf die Ein­bin­dung der An­ge­hö­ri­gen be­son­de­rer Wert ge­legt wer­den.

b) je­weils ein Mit­glied auf Vor­schlag der im Stadt­rat ver­tre­te­nen Frak­tio­nen

c) 7 be­ra­ten­de Vertreter/innen der ört­li­chen Wohl­fahrts­ver­bän­de und ört­li­chen Selbst­hil­fe­grup­pen.

(2) Alle Mit­glie­der des Bei­rats wer­den vom Stadt­rat für die Dau­er der Wahl­zeit des Stadt­ra­tes ge­wählt.

(3) Für die Wahl von Er­satz­per­so­nen gilt Ab­satz 1 ent­spre­chend.

(4) Die Mit­glie­der des Bei­rats für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge üben ein Eh­ren­amt aus. Ihre Auf­wands­ent­schä­di­gung rich­tet sich nach den Be­stim­mun­gen der Haupt­sat­zung.

§ 4
Vor­sitz und Ver­fah­ren

 (1) Der Bei­rat wählt aus sei­ner Mit­te eine/n Vorsitzende/n und eine/n Stellvertreter/in. So­lan­ge führt den Vor­sitz der Ober­bür­ger­meis­ter.

(2) Der Ober­bür­ger­meis­ter und die Bei­geord­ne­ten kön­nen an den Sit­zun­gen des Bei­rats für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge mit be­ra­ten­der Stim­me teil­neh­men. Der Ober­bür­ger­meis­ter in­for­miert den Bei­rat früh­zei­tig über die Be­schlüs­se des Stadt­ra­tes und sei­ner Aus­schüs­se, die die Be­lan­ge der Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge be­rüh­ren und gibt dem Bei­rat Ge­le­gen­heit zur Stel­lung­nah­me und Mit­wir­kung ge­mäß § 2.

(3) Die Stadt­ver­wal­tung be­rät und un­ter­stützt den Bei­rat für Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gun­gen und de­ren An­ge­hö­ri­ge bei der Er­fül­lung sei­ner Auf­ga­ben und führt sei­ne Ge­schäf­te.

(4) Im Üb­ri­gen gel­ten die Be­stim­mun­gen der Ge­schäfts­ord­nung des Stadt­ra­tes sinn­ge­mäß.

§ 5
In­kraft­tre­ten

 Die­se Sat­zung tritt am Tage nach ih­rer Be­kannt­ma­chung in Kraft.

Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Sat­zun­gen, die un­ter Ver­let­zung von Ver­­­fah­­rens- und Form­vor­schrif­ten zu­stan­de ge­kom­men sind, ein Jahr nach der öf­fent­li­chen Be­kannt­ma­chung als von An­fang an gül­tig zu­stan­de ge­kom­men gel­ten, wenn die Rechts­ver­let­zung nicht in­ner­halb ei­nes Jah­res nach der öf­fent­li­chen Be­kannt­ma­chung der Sat­zung un­ter Be­zeich­nung des Sach­ver­hal­tes, der die Ver­let­zung be­grün­den soll, schrift­lich gel­tend ge­macht wor­den sind.

Stadt­ver­wal­tung Mayen

Mayen, 14.08.2019

gez. Wolf­gang Treis
Ober­bür­ger­meis­ter

Stadt Mayen
Stadt Mayenhttp://www.mayen.de
Un­ter die­sem Au­tor ver­öf­fent­li­chen wir Be­kannt­ma­chun­gen der Stadt Mayen ohne re­dak­tio­nel­le Ein­fluß­nah­me. Für den In­halt die­ser Mel­dun­gen ist die Stadt Mayen ver­ant­wort­lich.

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