Quer­beat be­geis­tert in der ring°arena

Das war ein­fach der Ham­mer!“

Mit ei­ner atem­be­rau­ben­den Show rock­te die Band Quer­beat ver­gen­ge­nen Sams­tag­abend die ring°arena des Nür­burg­rings. Bei er­folg­rei­chen Ohr­wür­mer wie „Nie mehr Fas­te­lo­vend“, „Gu­ten Mor­gen Bar­ba­ros­sa­platz“ er­leb­ten über 3.000 Be­su­cher bei aus­ge­las­se­ner Stim­mung ein Pop-Nacht di­rekt ne­ben der Renn­stre­cke. Mit im Ge­päck hat­te die Band na­tür­lich auch den Song „Ran­da­le & Hur­ra“, der den glei­chen Na­men trägt, wie die ak­tu­el­le Kon­zert-Tour. Am Ende wa­ren nicht nur Be­su­cher und Band voll­ends be­geis­tert.

Das war ein­fach der Ham­mer“, sag­te Band­mit­glied Da­ni­el Brei­den­bach di­rekt nach dem Kon­zert. Die Be­geis­te­rung stand dem Mu­si­ker noch ins Ge­sicht ge­schrie­ben. „Der Nür­burg­ring ist ein welt­weit be­rühm­ter Ort, den man mit be­kann­ten Events wie dem 24h-Ren­­nen aber na­tür­lich auch mit Fes­ti­vals wie Rock am Ring in Ver­bin­dung bringt. Hier zu spie­len, war für uns eine be­son­de­re Er­fah­rung.“ Vor dem Gig am Abend hat­ten die 13 Mu­si­ker noch er­le­ben dür­fen, wel­che Viel­falt die Renn­stre­cke für Be­su­cher be­reit hält und am Nach­mit­tag bei der DTM pa­cken­den Mo­tor­sport live ver­folgt. In der Müllen­bach­schlei­fe kämpf­ten zeit­gleich Eu­ro­pas bes­te Drifter um wich­ti­ge Punk­te im Rah­men ih­rer Meis­ter­schaft. Die Chan­ce, Mo­tor­sport und Mu­sik zu kom­bi­nie­ren, nutz­ten an die­sem Wo­chen­en­de des­halb gleich meh­re­re Be­su­cher. Dar­über hin­aus wa­ren vie­le Fans der Band ex­tra für das Kon­zert zum Nür­burg­ring ge­kom­men. Nie­mand wur­de in der gut ge­füll­ten Are­na ent­täuscht. Zwei Stun­den gab Quer­beat al­les – und der Fun­ke sprang über: Vom ers­ten bis zum letz­ten Ton hüpf­te, tanz­te und sang das Pu­bli­kum nach Kräf­ten.


3.100 Zu­schau­er ka­men, um am Sams­tag­abend die ein­zig­ar­ti­ge Stim­mung zu er­le­ben. Foto: Chris­ti­an Hahn / Nür­burg­ring
Wei­te­re Un­ter­hal­tungs­for­ma­te ge­plant

Ne­ben dem ge­lun­ge­nen Kon­zert stell­te der Nür­burg­ring die­ses Jahr be­reits mehr­fach un­ter Be­weis, wie viel­sei­tig die ring°arena ist. Erst vor zwei Wo­chen war sie Schau­platz für pa­cken­den, vir­tu­el­len Mo­tor­sport. Im Rah­men der ADAC Sim­Ra­cing Expo kämpf­ten hier die Pi­lo­ten in Renn­si­mu­la­to­ren um at­trak­ti­ve Prei­se und Tro­phä­en. Dar­über hin­aus lock­ten un­ter an­de­rem ein in­ter­na­tio­na­les Ka­ra­te­tur­nier, das bfP Fuhr­­park-FO­RUM als Leit­mes­se für be­trieb­li­che Mo­bi­li­tät oder die in­ter­na­tio­na­le Fach­mes­se für mo­bi­le Sa­ni­tär­sys­te­me „Eu­rotoi“ 2019 be­reits un­ter­schied­li­che Ziel­grup­pen an. Dass die­se po­si­ti­ve Ent­wick­lung noch wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den soll, be­stä­tigt auch der Ver­triebs­lei­ter des Nür­burg­rings, Mi­cha­el Dür­baum: „Un­ser Ziel ist es, das An­ge­bot in der ring°arena noch wei­ter aus­zu­bau­en und hier wei­te­re Un­ter­hal­tungs­for­ma­te aus den Gen­res Show, Co­me­dy und Mu­sik zu eta­blie­ren.“ Wor­auf sich die Be­su­cher ge­nau freu­en kön­nen, möch­te er aber noch nicht ver­ra­ten.

Marco Schmitz
Mar­co Schmitz
Mar­co lebt und ar­bei­tet als frei­er Jour­na­list in Mayen. Der Schwer­punkt sei­ner Tä­tig­keit liegt in den Be­rei­chen Kul­tur und Un­ter­hal­tung. Er schreibt für Zei­tun­gen und ist Au­tor Deutsch­lands ers­ter Stu­die über die Re­zep­ti­on von in­ter­ak­ti­ven In­hal­ten durch El­tern.

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